Stufe 1
Einstieg: erste Buchstaben, Laute und Silben.
Didaktischer Hinweis: Ganz langsam beginnen. Wenige Buchstaben, viele Wiederholungen, klare Rituale.
Herzlich willkommen auf der Website: UKS-Material
Bausteine eines wirksamen Alphabetisierungskonzeptes in Schuldruckschrift speziell für Kinder mit Förderbedarf
Die wichtigsten Bausteine des Alphabetisierungskonzeptes:
Alle Arbeitsblätter sind in relativ großer Schrift mit Silbenmarkierung und erweiterten Abständen zwischen Buchstaben und Wörtern, die auch bei Wahrnehmungseinschränkungen noch komfortabel zu erkennen und zu bearbeiten sind. Das Konzept setzt auf systematische, fehlerfreie Erarbeitung von Lerninhalten und danach auf Einübung durch Wiederholung ... Wiederholung ... Wiederholung!
Alle Übungswörter, -sätze und -texte enthalten jeweils immer nur die zuvor erlernten Buchstaben und Rechtschreibphänomene. Es gibt also keine bösen Überraschungen mit völlig fremden Inhalten. Verwirrung und Überforderung werden so ausgeschlossen.
Lesen ist immer kombiniert mit Schreiben und Schreiben mit synchronem Mitsprechen – es findet so lange parallel statt, bis der Lese- und Schreibprozess weitgehend automatisiert ist.
Das UKS-Motto: Lernen und Arbeiten sollte mit Beteiligung aller Sinne „wie auf Schienen laufen“, damit frustrierende Fehler vermieden werden und Ablenkung keine Chance hat!
Schriftsprache wird nicht über systematische Grammatik- oder Wortschatzregeln aufgebaut, sondern über ein natürliches Nachahmungslernen - ähnlich wie beim Spracherwerb eines Kleinkindes, das durch Hören, Nachsprechen und Wiederholen Sprache intuitiv verinnerlicht. Auf die Quantität kommt es hier auch an: Kinder, die viele korrekte Vorlagen vorgelesen, durchdacht und abgeschrieben haben, beherrschen später auch intuitiv die Schriftsprache in angemessener Weise – trotz bescheinigtem Handicap. Denn gerade unkonzentrierten Kindern fällt es viel schwerer, regelbasiert zu lernen - das ist meine Erfahrung.
Schriftspracherwerb im zweiten Anlauf oder gleich von Anfang an mit UKS-Material: FEHLERFREI ERLERNEN, RITUALISIERT EINÜBEN!
Ein 5-stufiges Alphabetisierungskonzept mit linearer Schwierigkeitssteigerung – die VORTEILE:
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Es lohnt sich, die Hinweise des Leitfadens zu beachten und zu nutzen, auch wenn die Bearbeitungsmethoden fast immer gleich sind und die Arbeitsblätter sehr schlicht erscheinen. Kinder brauchen natürlich Führung und Begleitung bei der Erarbeitung neuer Lerninhalte, aber auch Unterstützung beim Wiederholen und Einüben – vor allem brauchen sie stets zeitnah (positives) Feedback! Das selbstständige und dennoch qualitätsbewusste Arbeiten muss doch erst im Laufe der Zeit einmal eingeübt werden. Schüler, von denen zu früh Selbstständigkeit eingefordert wurde, sind schnell überfordert und später vollkommen frustriert - das muss und darf nicht sein.
Zusatzinfo zum Satztraining: Dieses ist im jeweiligen Leitfaden nicht erwähnt, weil es später zum Konzept hinzugefügt wurde und auch in Schreibschriften verfügbar ist. Es gibt aber eine ausführliche Erklärung dazu in den KOMPLETTPAKETEN.
Im Leitfaden zum jeweiligen Kursteil sind die meisten dieser Bestandteile enthalten:
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Die fünf Basiskurse sind das Herzstück des Gesamtkurses. Es gibt sie in zwei Ausgaben bei identischem Inhalt:
Darin werden sorgfältig und gründlich erarbeitet und eingeübt:
Die Erarbeitungsreihenfolge der Lerninhalte - mit linearer Schwierigkeitssteigerung *... - ist auch in allen weiteren Produkten des Alphabetisierungskurses immer gleich - exakt so wie in dieser Tabelle:
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Das Acht-Wörter-Training ist völlig anders als die üblichen Bildwortkarten, die nach Themen sortiert ja in den Schulen und Deutschkursen großen Raum einnehmen. Dieses Bildwörtertraining erfolgt silbenanalytisch und innerhalb eines Kursteils (Stufe) alphabetisch sortiert. Es ist effektiv in Wiederholung und Wortschatzaufbau und es ist leicht durchführbar. Auch Förderkinder werden hier erfolgreich!
Die Lerninhalte im Bildwörtertraining sind in Summe perfekt auf den jeweiligen Basiskurs abgestimmt, aber wegen der alphabetischen Sortierung ist der Einsatz des Materials immer erst gegen Ende des jeweiligen Basiskurses vorgesehen – nämlich dann, wenn keine neuen Lerninhalte mehr eingeführt werden.
Das 5-stufige-Bildwörtertraining mit insgesamt 2576 Nomen eignet sich gut fürs tägliche ritualisierte Üben: Eine Lektion besteht aus acht Nomen in Wort und Fotodarstellung am Bildschirm, die stets auf die gleiche Weise, aber mit unterschiedlichen Arbeitsblättern, eingeprägt werden können/sollen, im DaF-Unterricht auch als Vokabeltest einsetzbar.
Zum KOMPLETTPAKET gehören noch zwei Möglichkeiten für Wörterbücher: a) alle 2576 Nomen alphabetisch sortiert oder b) in Form von Vorlagen fürs Erstellen eines eigenen themensortierten Wörterbuches (Tiere, Technik, Natur, Menschen, Essen, Freizeit ...) - eine nette Gruppenarbeit.
Lernziele des fünfstufigen Bildwörtertrainings:
Hier ist eine Übersicht über die fünf Stufen des Bildwörtertrainings:
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Das fünfstufige Satztraining schleift Schriftsprache ein!
Dieses Material gibt es wiederum in zwei Ausgaben bei identischem Inhalt: Querformat und Hochformat (demnächst online). Das Materialpaket ist in der Reihenfolge der Lerninhalte auch wieder exakt auf die fünf Basiskurse abgestimmt, damit es parallel ergänzend eingesetzt werden kann.
Wiederholung und sicheres, fehlerfreies Schreibtraining sind so garantiert: täglich fünf korrekte Sätze einprägen mittels Vorlesen, über den Inhalt reden, das Abschreiben in eine Freizeile oder Nachspuren und dabei synchron mitsprechen. Diese schlichten Übungen sind allemal sinnvoller als 30 Minuten Lernspiel mit meist sehr geringer Wertschöpfung oder „kreative“ Aufgaben, deren Ergebnisse nachher nur so von Fehlern strotzen.
Nicht nur der Schreibvorgang an sich wird trainiert, sondern auch Satzstrukturen und grammatische Regeln prägen sich intuitiv ein – einfach durch korrekte Anwendung und nicht durch ein kompliziertes Regelwerk, das oft genug nur für Verwechslung und Verwirrung sorgt. Auch das sinnerfassende Lesen kommt nicht zu kurz. Es wird gestärkt durch Differenzierungsseiten mit Inhaltsfragen, bei deren schriftlicher Beantwortung man ebenfalls keine Fehler machen kann, weil die Antworten exakt in den zuvor geübten Sätzen stehen.
Übersicht über die Inhalte der fünf Stufen des Satztrainings:
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Das ultimative Lesetraining mit motivierendem Belohnungsfaktor! Suchen macht Spaß. Und wenn in einem Text beschrieben ist, wo eine kleine Überraschung zu finden ist, dann wird die Leseübung plötzlich nicht mehr zur Qual, sondern Mittel zu einer spannenden Angelegenheit – nach dem Motto: Wer lesen kann, ist besser dran! Dieses Zusatzmaterial ist nur in den Kursteilen 4 und 5 integriert.
Buchstaben und Rechtschreibphänomene sind so in den Texten/Suchaufträgen verwendet, wie sie im Basiskurs zuvor eingeübt worden sind – auch hier keine bösen Überraschungen mit Unbekanntem! Die Schriftgröße ist bei den ersten Schatzkarten auch noch so, dass zusätzlich nachgespurt werden könnte. Meine Erfahrung: Alles, was nachgespurt oder abgeschrieben wurde, wird auch tatsächlich verstanden – das Lesen allein reicht oft nicht aus. Aber Schatzkarten können selbstverständlich auch als Belohnung einfach so zum Spaß eingesetzt werden.
Das „Schatzversteck“ wird ermittelt, indem auf mehreren Fotos (auf dem Bildschirm) mit darübergelegtem Koordinatennetz danach gesucht wird. Das geschieht mit einer detaillierten Beschreibung eines besonderen Ortes auf einem dieser Fotos. Eine universale Anwendung wird so in jeder räumlichen Situation gewährleistet. Denn: Es muss nichts im Boden vergraben werden, sondern der „Schatz“ wartet in einem von mehreren beschrifteten Kartons - natürlich nur in dem, auf dessen Deckel die korrekten Koordinatenangaben stehen. Bedeutet: Es gibt auch noch andere Kartons mit falschen Angaben. Klingt kompliziert? Deshalb gibt es noch eine ganz ausführliche Einführung ins Thema mit Fotos und Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Kleine Infos zum Schatzkarten-Programm (zurzeit noch nicht online, aber demnächst):
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Schreibanlass: Ich schreibe einen Dankeschön-Brief (zurzeit noch nicht online, aber demnächst)
Wenn im Alphabetisierungskurs das Freie Schreiben erst weit am Ende eine nur sparsame Beachtung findet – dann hat das einen guten Grund: Hier lauert die größte Fehlergefahr! Und entgegen der Ansicht, dass Menschenkinder aus Fehlern lernen, habe ich in meiner Arbeit die umgekehrte Erfahrung gemacht:
Belohnung und Siegesfeier! (Zurzeit noch nicht online, aber demnächst)
Nach großer Anstrengung, harter Arbeit und erfolgreich absolviertem Alphabetisierungskurs – mit 1035 Lektionen – ist Feiern und maximaler Spaß angesagt.
Die Planung und Gestaltung einer Party als Gruppenaufgabe ist aber auch durchaus eine nützliche Lektion fürs Leben. Dazu ist alles Notwendige im Basiskurs 5 und noch mehr in den Zusatzprodukten enthalten - als da sind:
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Die Stufen bilden den didaktischen Weg des Kurses ab. Sie sind bewusst nicht alphabetisch, sondern in der fachlich richtigen Reihenfolge angeordnet.
Einstieg: erste Buchstaben, Laute und Silben.
Didaktischer Hinweis: Ganz langsam beginnen. Wenige Buchstaben, viele Wiederholungen, klare Rituale.
Aufbau: Buchstabenverbindungen und erste kurze Wörter.
Didaktischer Hinweis: Erst sichern, dann erweitern. Neue Buchstaben immer mit bekannten kombinieren.
Festigung: längere Wörter und erste Sätze.
Didaktischer Hinweis: Lesen und Schreiben werden parallel geübt, damit sich beide Wege stützen.
Anwendung: Sätze verstehen, Aufträge selbstständig bearbeiten.
Didaktischer Hinweis: Der Anteil an selbstständiger Arbeit steigt spürbar an.
Abschluss: freies Lesen und Schreiben, Rückblick und Fest.
Didaktischer Hinweis: Erreichtes sichtbar machen und den Kurs bewusst abschließen.
Wer hinter UKS-Material steht
Als Dipl.-Sozialpädagogin (FH Siegen) und seit 2010 freiberufliche Autorin von speziellen Fördermaterialien für unkonzentrierte Schulkinder habe ich mich intensiv mit dem Thema Alphabetisierung befasst.
Vorausgegangen war die notwendige Unterstützung meines eigenen Sohnes während seiner Regelschulzeit, die in der Inklusion begonnen hatte, und die mit sämtlichen negativen Diagnosen belastet war. Er hat dann aber doch ein Informatikstudium (MSc) abgeschlossen und arbeitet heute erfolgreich als Software-Entwickler.
Meine so gewonnenen Erfahrungen in der außerschulischen Förderung habe ich über mehrere Jahre dann Nachhilfeschülern mit Teilleistungsschwächen zugutekommen lassen – 60 % davon mit Migrationshintergrund und einige aus sozial schwachen oder anderweitig problematischen Familienverhältnissen.
Mein Ansatz: Ein stabiles Fundament in den Basisfähigkeiten sollte in der Grundschulzeit erreicht werden – als da sind: sinnerfassendes Lesen, flüssiges, lesbares Schreiben, sicheres Kopfrechnen, Leistungsbereitschaft und ein qualitätsbewusstes, diszipliniertes Arbeitsverhalten.
Schlichte Übungen an korrekten Vorlagen und ritualisiertes, ausdauerndes Training sind dafür notwendig, sie kommen aber leider im modernen Unterricht zu kurz, weil zu früh Selbstständigkeit eingefordert wird, weil zu viel gespielt, gebastelt und bespaßt wird. Oft sind auch die Bedingungen in der Klasse nicht optimal: zu unruhig, zu laut, zu viele Muttersprachen, da ist konzentriertes Arbeiten dann auch nicht möglich - obwohl viele Lehrkräfte sicherlich ihr Bestes geben. Aber soll man deshalb weiterhin akzeptieren, dass jedes 4. Kind in der Sekundarstufe nicht richtig lesen und schreiben kann - seine schulische und berufliche Zukunft deshalb womöglich schon eingeschränkt ist? Ich möchte Eltern, Großeltern und ehrenamtlich Engagierten hier Mut machen, sich in der Grundschulzeit selbst um das Thema Alphabetisierung zu kümmern. Hier können auch Laien noch helfen. Wer ein bisschen Zeit und Geduld investiert, wird sich bald über die Fortschritte von Kindern oder Enkeln freuen können. Alphabetisierung aus einem Guss von UKS-Material ist genau für diesen Einsatz konzipiert worden und war schon in Vorgängerkursen nachweislich erfolgreich gewesen.
Viel Freude und Erfolg wünscht Ihnen und Ihren Schulkindern
Marlies Wenz
Noch ein Wort in eigener Sache zu dieser Website:
Bis vor Kurzem hatte ich alle Bausteine des Alphabetisierungskonzeptes bei der Online-Plattform eduki.com veröffentlicht, deren Betreiber auch die sehr hohen Preise für die Lizenznutzung festgelegt hatten. Das Konzept hatte dort einen Gesamtpreis von 384 Euro - ohne Druckkosten. Mit diesem - auch gesellschaftlich relevanten - Thema "Lesen und Schreiben lernen" möchte ich kein Geld verdienen. Deshalb habe ich dieses Material aus der Vermarktung bei eduki.com herausgenommen und biete es zunächst bis Ende des Jahres frei verfügbar zum kostenlosen Download hier auf der UKS-Website an. Es wäre schön, wenn Sie als Nutzerinnen mir im Gegenzug Ihre Erfahrungen mit dem Material mitteilen könnten. Im Voraus vielen Dank dafür!