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LESEN + SCHREIBEN im zweiten Anlauf

Bausteine eines wirksamen Alphabetisierungskonzeptes in Schuldruckschrift speziell für Kinder mit Förderbedarf

Das Konzept

Die wichtigsten Bausteine des Alphabetisierungskonzeptes:

Das Konzept

Alle Bausteine des Konzeptes Alphabetisierung aus einem Guss - LESEN + SCHREIBEN im zweiten Anlauf können bis Ende des Jahres noch komplett KOSTENLOS hier heruntergeladen werden. 

Alphabetisierungskonzept – Aufbau in Kurzfassung:

  • Vom 1. einfachen Buchstaben in A5 Größe mit Richtungspfeilen ... 
  • über lautgetreue Silben in Kunstwörtern und einfachen Wörtern ... 
  • von einfachen 3-Wort-Sätzen hin zu umfangreichen Satzübungen ...
  • zu Wörtern mit schwierigen Rechtschreibphänomenen oder Rechtschreibstolperfallen ... 
  • zu komplizierten, unbekannten Nomen, die aber von Fotos erklärt und eingeübt werden ...
  • von kleinen Geschichten hin zu größeren Fortsetzungsgeschichten mit Inhaltsfragen 
  • bis zu Texten mit komplexen Inhalten ... Alphabetisierung aus einem Guss! 

Alle Arbeitsblätter sind in relativ großer Schrift mit Silbenmarkierung und erweiterten Abständen zwischen Buchstaben und Wörtern, die auch bei Wahrnehmungseinschränkungen noch komfortabel zu erkennen und zu bearbeiten sind. Das Konzept setzt auf systematische, fehlerfreie Erarbeitung von Lerninhalten und danach auf Einübung durch Wiederholung ... Wiederholung ... Wiederholung!

Alle Übungswörter, -sätze und -texte enthalten jeweils immer nur die zuvor erlernten Buchstaben und Rechtschreibphänomene. Es gibt also keine bösen Überraschungen mit völlig fremden Inhalten. Verwirrung und Überforderung werden so ausgeschlossen.
Lesen ist immer kombiniert mit Schreiben und Schreiben mit synchronem Mitsprechen – es findet so lange parallel statt, bis der Lese- und Schreibprozess weitgehend automatisiert ist.

Das UKS-Motto: Lernen und Arbeiten sollte mit Beteiligung aller Sinne „wie auf Schienen laufen“, damit frustrierende Fehler vermieden werden und Ablenkung keine Chance hat!

Der Zugang zum Lesen + Schreiben verläuft hier so:

Schriftsprache wird nicht über systematische Grammatik- oder Wortschatzregeln aufgebaut, sondern über ein natürliches Nachahmungslernen - ähnlich wie beim Spracherwerb eines Kleinkindes, das durch Hören, Nachsprechen und Wiederholen Sprache intuitiv verinnerlicht. Auf die Quantität kommt es hier auch an: Kinder, die viele korrekte Vorlagen vorgelesen, durchdacht und abgeschrieben haben, beherrschen später auch intuitiv die Schriftsprache in angemessener Weise – trotz bescheinigtem Handicap. Denn gerade unkonzentrierten Kindern fällt es viel schwerer, regelbasiert zu lernen - das ist meine Erfahrung. 

Schriftspracherwerb im zweiten Anlauf oder gleich von Anfang an mit UKS-Material: FEHLERFREI ERLERNEN, RITUALISIERT EINÜBEN!

Ein 5-stufiges Alphabetisierungskonzept mit linearer Schwierigkeitssteigerung – die VORTEILE:

  • kleinschrittig, niederschwellig, reizarm und klar strukturiert ...
  • logisch aufeinander aufbauend, systematisch, zügig, nachhaltig ... 
  • ohne Ablenkung, ohne Umwege, 
  • dafür mit vielen Wiederholungs- und Vertiefungsmöglichkeiten, auch als Auswahl für die Lernbegleitung ... 
  • mit einleuchtenden Anlautbildern, 
  • aber ohne überflüssige Illustrationen, die nur zum Raten verführen ...
  • einfach durchzuführen – auch für pädagogische Laien  
  • ausführliches Begleitmaterial vorhanden – Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Begründungen ... 
  • sofort einsetzbar zu Hause, im Unterricht, 
  • in Fördergruppen, in Deutschkursen und in der Einzelfallbetreuung – Inklusion ...
  • einfache und gleichbleibende Methode, ritualisierte sichere Anwendung 
  • ohne Fehlerpotential, eindeutige Aufgabenstellung ...
  • korrekte Vorlagen in großer, klarer Schrift sind immer im Blick – wichtig fürs fotografische Abspeichern ...
  • keine „spielerischen“ Bearbeitungsmethoden, die nur Zeit und Energie fressen ... 
  • keine "Rätselspielchen", bei denen es schon viel zu lange dauert, bis sich die Lernbegleitung überhaupt in die Aufgabenstellung hineingefunden hat – geschweige denn das Kind ...
  • Hauptlehrwerk des Kurses besteht aus 485 durchnummerierten kurzen Lektionen mit unmerklich ansteigendem Anforderungsniveau ...
  • darin wird das Alphabet und fast alle Rechtschreibphänomene sorgfältig und gründlich eingeführt ...
  • dabei wird alles vermieden, was zu Verwechslungen oder Verwirrungen führen könnte ...
  • beispielsweise werden d und b mit großem zeitlichen Abstand erarbeitet, ebenso p und q, e und ä, s und ß, k und g ...
  • keine Ähnlichkeitshemmung, keine Stolperfallen 
  • Bewertungskriterien oder Benotungsmöglichkeiten auf jedem Arbeitsblatt gut sichtbar  
  • Bewertungskriterien ermöglichen jederzeit Feedback durch die Lernbegleitung und sie gewährleisten so ein motiviertes Arbeiten bis zum Schluss
  • Methode des Konzeptes ist erprobt und nachweislich erfolgreich

Die Bausteine des Alphabetisierungskonzeptes aus einem Guss in nummerierter Reihenfolge von 1. bis 6.: 

Kursstruktur1

1. Leitfaden für Lernbegleitung

Infos und Tipps für Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sind hier zu jedem Kursteil des fünfstufigen Alphabetisierungskonzeptes und seiner ergänzenden Materialien vorhanden – in normaler Sprache, kein pädagogisches „Fachchinesisch“. Der Leitfaden sorgt für eine entspannte, systematische und vor allem erfolgreiche Lernbegleitung durch:

  • Eltern, Großeltern ... 
  • ehrenamtlich Engagierte,
  • Einzelfallbetreuer, Teilhabe-Assistenten, Schulbegleiter ...
  • Deutschkurs-Leitungen
  • Lehrkräfte in der Regelschule oder im Förderbereich

Es lohnt sich, die Hinweise des Leitfadens zu beachten und zu nutzen, auch wenn die Bearbeitungsmethoden fast immer gleich sind und die Arbeitsblätter sehr schlicht erscheinen. Kinder brauchen natürlich Führung und Begleitung bei der Erarbeitung neuer Lerninhalte, aber auch Unterstützung beim Wiederholen und Einüben – vor allem brauchen sie stets zeitnah (positives) Feedback! Das selbstständige und dennoch qualitätsbewusste Arbeiten muss doch erst im Laufe der Zeit einmal eingeübt werden. Schüler, von denen zu früh Selbstständigkeit eingefordert wurde, sind schnell überfordert und später vollkommen frustriert - das muss und darf nicht sein. 

Zusatzinfo zum Satztraining: Dieses ist im jeweiligen Leitfaden nicht erwähnt, weil es später zum Konzept hinzugefügt wurde und auch in Schreibschriften verfügbar ist. Es gibt aber eine ausführliche Erklärung dazu in den KOMPLETTPAKETEN.

Im Leitfaden zum jeweiligen Kursteil sind die meisten dieser Bestandteile enthalten:  
KonzeptLeitfaden

2. Basiskurse 1 bis 5 

Die fünf Basiskurse sind das Herzstück des Gesamtkurses. Es gibt sie in zwei Ausgaben bei identischem Inhalt: 

  • Querformat (große Schrift – für besonderen Förderbedarf- A4-Seite im Querformat) 
  • Hochformat (verkleinert – für Leistungsstärkere – zwei Lektionen auf einer A4-Seite) - ist zurzeit noch nicht online. 

Darin werden sorgfältig und gründlich erarbeitet und eingeübt: 

  • alle Groß- und Kleinbuchstaben des Alphabets 
  • fast alle Rechtschreibphänomene in Silben, Wörtern, Sätzen und Texten  
  • immer mit linearer Schwierigkeitssteigerung  
  • in rund 100 Lektionen pro Stufe/Kursteil 
  • die Vielzahl an Lektionen ermöglicht der Lernbegleitung, gezielt auszuwählen

Die Erarbeitungsreihenfolge der Lerninhalte - mit linearer Schwierigkeitssteigerung *... - ist auch in allen weiteren Produkten des Alphabetisierungskurses immer gleich - exakt so wie in dieser Tabelle: 

KonzeptBasiskurse

3. Bildwörtertraining 1 bis 5

Das Acht-Wörter-Training ist völlig anders als die üblichen Bildwortkarten, die nach Themen sortiert ja in den Schulen und Deutschkursen großen Raum einnehmen. Dieses Bildwörtertraining erfolgt silbenanalytisch und innerhalb eines Kursteils (Stufe) alphabetisch sortiert. Es ist effektiv in Wiederholung und Wortschatzaufbau und es ist leicht durchführbar. Auch Förderkinder werden hier erfolgreich!  

Die Lerninhalte im Bildwörtertraining sind in Summe perfekt auf den jeweiligen Basiskurs abgestimmt, aber wegen der alphabetischen Sortierung ist der Einsatz des Materials immer erst gegen Ende des jeweiligen Basiskurses vorgesehen – nämlich dann, wenn keine neuen Lerninhalte mehr eingeführt werden. 

Das 5-stufige-Bildwörtertraining mit insgesamt 2576 Nomen eignet sich gut fürs tägliche ritualisierte Üben: Eine Lektion besteht aus acht Nomen in Wort und Fotodarstellung am Bildschirm, die stets auf die gleiche Weise, aber mit unterschiedlichen Arbeitsblättern, eingeprägt werden können/sollen, im DaF-Unterricht auch als Vokabeltest einsetzbar. 

Zum KOMPLETTPAKET gehören noch zwei Möglichkeiten für Wörterbücher: a) alle 2576 Nomen alphabetisch sortiert oder b) in Form von Vorlagen fürs Erstellen eines eigenen themensortierten Wörterbuches (Tiere, Technik, Natur, Menschen, Essen, Freizeit ...) - eine nette Gruppenarbeit. 

Lernziele des fünfstufigen Bildwörtertrainings: 

  • Festigung der Buchstaben-/Lautzuordnung in einfachen und schwierigen Wörtern 
  • sowie das Einüben der Rechtschreibphänomene; Zuordnung des Artikels im Singular• Angst verlieren vor dem Lesen von fremden „Monsterwörtern“ -  
  • unbekannte Begriffe, die über den Erfahrungshorizont der Grundschulkinder hinausgehen, sind kein Zufall, sondern nützlich, weil so kein Wort erraten werden kann
  • jedes Wort muss sorgfältig „erlesen“ werden - das Zurückschrecken  vor langen "Monsterwörtern" muss abgebaut werden 
  • Aufbau eines differenzierten Wortschatzes und Kompetenzgewinn fürs Leben: 
  • neu kennenlernen, was früher alle noch wussten, aber heutzutage unbekannt ist;  
  • es schadet nichts, wenn man schon in der Grundschule mal einen Blick geworfen hat auf Schwingschleifer, Malerspachtel, Schraubzwinge oder Schweißgerät etc. 

Hier ist eine Übersicht über die fünf Stufen des Bildwörtertrainings:

KonzeptBildwörtertraining

4. Satztraining 1 bis 5

Das fünfstufige Satztraining schleift Schriftsprache ein! 
Dieses Material gibt es wiederum in zwei Ausgaben bei identischem Inhalt: Querformat und Hochformat (demnächst online). Das Materialpaket ist in der Reihenfolge der Lerninhalte auch wieder exakt auf die fünf Basiskurse abgestimmt, damit es parallel ergänzend eingesetzt werden kann. 

Wiederholung und sicheres, fehlerfreies Schreibtraining sind so garantiert: täglich fünf korrekte Sätze einprägen mittels Vorlesen, über den Inhalt reden, das Abschreiben in eine Freizeile oder Nachspuren und dabei synchron mitsprechen. Diese schlichten Übungen sind allemal sinnvoller als 30 Minuten Lernspiel mit meist sehr geringer Wertschöpfung oder „kreative“ Aufgaben, deren Ergebnisse nachher nur so von Fehlern strotzen. 

Nicht nur der Schreibvorgang an sich wird trainiert, sondern auch Satzstrukturen und grammatische Regeln prägen sich intuitiv ein – einfach durch korrekte Anwendung und nicht durch ein kompliziertes Regelwerk, das oft genug nur für Verwechslung und Verwirrung sorgt. Auch das sinnerfassende Lesen kommt nicht zu kurz. Es wird gestärkt durch Differenzierungsseiten mit Inhaltsfragen, bei deren schriftlicher Beantwortung man ebenfalls keine Fehler machen kann, weil die Antworten exakt in den zuvor geübten Sätzen stehen.

Übersicht über die Inhalte der fünf Stufen des Satztrainings: 

KonzeptSatztraining

5. Suchaufträge / Schatzkarten

Das ultimative Lesetraining mit motivierendem Belohnungsfaktor! Suchen macht Spaß. Und wenn in einem Text beschrieben ist, wo eine kleine Überraschung zu finden ist, dann wird die Leseübung plötzlich nicht mehr zur Qual, sondern Mittel zu einer spannenden Angelegenheit – nach dem Motto: Wer lesen kann, ist besser dran! Dieses Zusatzmaterial ist nur in den Kursteilen 4 und 5 integriert. 

Buchstaben und Rechtschreibphänomene sind so in den Texten/Suchaufträgen verwendet, wie sie im Basiskurs zuvor eingeübt worden sind – auch hier keine bösen Überraschungen mit Unbekanntem! Die Schriftgröße ist bei den ersten Schatzkarten auch noch so, dass zusätzlich nachgespurt werden könnte. Meine Erfahrung: Alles, was nachgespurt oder abgeschrieben wurde, wird auch tatsächlich verstanden – das Lesen allein reicht oft nicht aus. Aber Schatzkarten können selbstverständlich auch als Belohnung einfach so zum Spaß eingesetzt werden. 

Das „Schatzversteck“ wird ermittelt, indem auf mehreren Fotos (auf dem Bildschirm) mit darübergelegtem Koordinatennetz danach gesucht wird. Das geschieht mit einer detaillierten Beschreibung eines besonderen Ortes auf einem dieser Fotos. Eine universale Anwendung wird so in jeder räumlichen Situation gewährleistet. Denn: Es muss nichts im Boden vergraben werden, sondern der „Schatz“ wartet in einem von mehreren beschrifteten Kartons - natürlich nur in dem, auf dessen Deckel die korrekten Koordinatenangaben stehen. Bedeutet: Es gibt auch noch andere Kartons mit falschen Angaben. Klingt kompliziert? Deshalb gibt es noch eine ganz  ausführliche Einführung ins Thema mit Fotos und Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Kleine Infos zum Schatzkarten-Programm (zurzeit noch nicht online, aber demnächst):

KonzeptSchatzkarten

6. Dankeschön-Brief 

Schreibanlass: Ich schreibe einen Dankeschön-Brief  (zurzeit noch nicht online, aber demnächst)
Wenn im Alphabetisierungskurs das Freie Schreiben erst weit am Ende eine nur sparsame Beachtung findet – dann hat das einen guten Grund:  Hier lauert die größte Fehlergefahr! Und entgegen der Ansicht, dass Menschenkinder aus Fehlern lernen, habe ich in meiner Arbeit die umgekehrte Erfahrung gemacht: 

  • Fehler brennen sich langfristig ins Gedächtnis ein! 
  • Fehler senden die falschen Signale ans Arbeitsverhalten! 
  • Fehler lähmen und frustrieren!
  • Fehler zu vermeiden, ist oberstes UKS-Gebot! 
  • Fehler müssen nicht sein!

7. Alles fürs Abschlussfest

Belohnung und Siegesfeier! (Zurzeit noch nicht online, aber demnächst)
Nach großer Anstrengung, harter Arbeit und erfolgreich absolviertem Alphabetisierungskurs – mit 1035 Lektionen – ist Feiern und maximaler Spaß angesagt. 

Die Planung und Gestaltung einer Party als Gruppenaufgabe ist aber auch durchaus eine nützliche Lektion fürs Leben. Dazu ist alles Notwendige im Basiskurs 5 und noch mehr in den Zusatzprodukten enthalten - als da sind: 

  • Anregungen und Tipps für die Gestaltung 
  • Ideen für Motto-Partys
  • Tabellen mit Planungsaufgaben 
  • Sie sorgen für ein strukturiertes Vorgehen und für eine stressfreie, fröhliche Party - ohne Streit und nervige Pannen.
KonzeptDankbriefAbschlussfest

Zuletzt geändert am 28.08.2026